Klinisch-psychologische Diagnostik:

In einem Erstgespräch können Sie und Ihr Kind mir von Ihrem Anliegen berichten. Gleichzeitig werden die Entwicklungsschritte Ihres Kindes, die sozialen Rahmenbedingungen sowie familiären Belastungen miteinbezogen, um eine ganzheitliche Betrachtung und gute erste Einschätzung zu ermöglichen. Danach folgt meist eine umfassende Diagnostik in mehreren Sitzungen, die folgende Bereiche abdeckt:

 

  • Schul- und Leistungsdiagnostik (u.a. Abklärung der Stärken und Schwächen, Untersuchung des intellektuellen Potentials, Hochbegabungstestung, Schuleingangsdiagnostik, Lese- und Rechtschreibstörung, Rechenstörung, Konzentrationsprobleme bzw. ADHS)
  • Emotionale Diagnostik (u.a. Ängste, Zwänge, Selbstwertdefizite, Trennungsproblematiken, depressive Verstimmungen, Wutanfälle, Trotzverhalten, Einnässen, Einkoten, Essstörungen, Psychosen, Autismus)
  • Traumadiagnostik (u.a. Posttraumatische Belastungsstörung, dissoziative Störungen)

 

Nach der Diagnostik folgt eine ausführliche Befundbesprechung mit weiteren Empfehlungen oder einem Behandlungsangebot in der Praxis.

 


 

Kosten:

 

Bei der klinisch-psychologischen Diagnostik können Sie einen Teil der Kosten durch die Krankenkassen rückerstattet bekommen. Die Kosten für eine Diagnostikeinheit á 50 Minuten betragen 90€ (zzgl. 90€ für die Befunderstellung).

 

Hierfür ist eine Überweisung durch eine FachärztIn für Kinder- und Jugendheilkunde, Neurologie oder Psychiatrie, einer VertragspsychotherapeutIn oder gegebenenfalls einer HausärztIn mit chefärztlicher Bewilligung erforderlich.

 

Am Überweisungsschein ist durch den/die ÄrztIn eine konkrete Fragestellung sowie eine Verdachtsdiagnose (kodiert nach ICD-10) zu vermerken. Leider werden Überweisungen mit dem alleinigen Verdacht auf umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (ICD-10, F81.x, z.B. Teilleistungsstörungen) oder intellektuellen Beeinträchtigungen (ICD-10, F7x) nicht von den Kassen bezahlt.

 

Genauer informiere ich Sie sehr gerne bei Kontaktaufnahme!